Bundeszahnärztekammer (BZÄK), PKV-Verband und Beihilfe von Bund und Ländern haben sich nicht auf eine Verlängerung der „Corona-Hygienepauschale“ über den 31.03.2022 hinaus verständigen können.

Für die Berücksichtigung der pandemiebedingten Kostensteigerungen (Schutzkleidung, Verbrauchsmaterialen, administrativer Aufwand, Gespräche etc.) bei privatzahnärztlicher Behandlung stehen zwei alternative Wege zur Verfügung: Berücksichtigung über den Steigerungssatz nach § 5 GOZ oder Abschluss einer Vereinbarung mit dem Patienten nach § 2 GOZ. Die Verwendung des Begriffs „Hygienepauschale“ kann dabei nicht angeraten werden.

Der BDIZ EDI rät deshalb, betriebswirtschaftlich zu handeln und zeigt folgende Alternativen zu wählen:

  1. Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Patienten nach § 2.1 GOZ;    
  2. Berücksichtigung über den Steigerungssatz nach § 5 GOZ (sofern der Steigerungsfaktor bis 3,5-fach nicht bereits durch andere Erfordernisse ausgeschöpft wurde).

Wie das funktioniert, zeigen die Abrechnungsseminare, die der BDIZ EDI auch 2022 online anbietet. Immer aktuell unter https://bdizedi.org/seminare/

Auch die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) gibt Hinweise zum Umgang mit der Hygienepauschale:
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In unseren Webinaren haben wir die Hygienepauschale und Alternativen ausführlich behandelt:
(Die Links sind nur Mitgliedern zugänglich)