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Die Corona-Hygienepauschale wurde erneut verlängert: bis zum 31.03.2022. Bislang galt GOZ 3010a, analog, im 1,0-fachen Satz (6,19 Euro je Sitzung). Nun hat das Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen (PKV, BZÄK, Beihilfe) sich auf die Geb.-Nr. 383 GOÄ analog zum 2,3-fachen Satz (4,02 Euro je Sitzung) verständigt. Dieser Beschluss tritt zum 01.01.2022 in Kraft. Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. mit der Erläuterung: „383 GOÄ analog – erhöhter Hygieneaufwand“ zu versehen. Achtung: Wer diese Möglichkeit verwendet, kann nicht gleichzeitig die Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 nutzen!

Aus Sicht des BDIZ EDI reicht die Pauschale bei Weitem nicht, um die gestiegenen Hygienekosten in den Praxen zu decken. Der Verband rät den Zahnärzten*innen, betriebswirtschaftlich zu handeln und gibt dazu einige Tipps.

Alternativ können Zahnarzt und Patient vor Behandlungsbeginn eine Vereinbarung nach § 2.1 GOZ schriftlich fixieren. Eine Erstattung an den Patienten kann die PKV dann verweigern.

Vor dem Hintergrund gestiegener Hygieneanforderungen mit erhöhtem Aufwand für Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, Abstandsregelungen und erhöhtem Verwaltungsaufwand sind die Kosten mit 4,02 Euro pro Sitzung nicht annähernd gedeckt. Der BDIZ EDI schlägt vor, die folgenden Möglichkeiten als Alternative zur Corona-Pandemie-Pauschale zu nutzen:  

  1. Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Patienten nach § 2.1 GOZ;    
  2. Berücksichtigung über den Steigerungssatz nach § 5 GOZ (sofern der Steigerungsfaktor bis 3,5-fach nicht bereits durch andere Erfordernisse ausgeschöpft wurde).

Wie das funktioniert, zeigen die Abrechnungsseminare, die der BDIZ EDI auch 2022 online anbietet. Immer aktuell unter https://bdizedi.org/seminare/

Auch die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) gibt Hinweise zum Umgang mit der Hygienepauschale:
hier klicken

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