Der digitale Workflow in der Zahnmedizin hat in den vergangenen zwei Jahren einen deutlichen Technologiesprung erlebt. Insbesondere die orale Implantologie ist davon betroffen. KI‑gestützte Analyseverfahren, vernetzte Datenplattformen und hochpräzise CAD/CAM‑Prozesse prägen heute einen Workflow, der schneller, sicherer und vorhersagbarer ist als je zuvor. Dies ist die Bilanz des 21. Experten Symposium des BDIZ EDI und zugleich der Europäischen Konsensuskonferenz (EuCC), die den Praxisleitfaden des BDIZ EDI aus dem Jahr 2024 aktualisiert hat.

Gleichzeitig stellen die Referenten und das international zusammengesetzte Gremium der EuCC fest, dass ein zentraler Grundsatz unverändert bleibt: Die klinische Verantwortung liegt weiterhin vollständig beim Behandler – auch wenn KI‑Systeme immer leistungsfähiger werden.

Moderne Software erkennt anatomische Strukturen zuverlässiger, fusioniert Bilddaten präziser und unterstützt die Implantatpositionierung mit hoher Vorhersagbarkeit. Offene Schnittstellen und cloudbasierte Plattformen ermöglichen einen durchgängigen, medienbruchfreien Workflow zwischen Praxis, Labor und Industrie. Neue CAD/CAM‑Systeme liefern Bohrschablonen, Provisorien und Suprastrukturen mit gesteigerter Passgenauigkeit und kürzeren Produktionszeiten. Guided Surgery und digitale Prothetik sind heute Standard und Bestandteil moderner Implantatbehandlung.

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