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Dr. Ing. Zahnarzt Freimut Vizethum

Rauenberg

Abstract

“How bacteria talk” – oder: das menschliche „Mikrobiom“ und seine Bedeutung
Kommunikation, Koordination und Kooperation der Bakterien sind unverzichtbar für Gesundheit und Wohlbefinden

Der Mensch wird heute, unter biologischer Betrachtung, vielfach als symbiotische Lebensgemeinschaft der unterschiedlichsten Mikroorganismen beschrieben. Dabei sind nicht nur die menschlichen Hautoberflächen, Schleimhäute, die Haare oder Nägel besiedelt, auch an inneren Körperoberflächen findet sich ein dichter und dynamisch aktiver „Rasen“ an Mikroorganismen, der durch unterschiedlichste Spezies gebildet wird.

Die Gesamtheit aller den Menschen oder andere Lebewesen besiedelnden Mikroorganismen wird als Mikrobiom bezeichnet, dessen Erforschung hat in den letzten 10 Jahren enorme Fortschritte erbracht und die Basis für ein neues Verständnis von Gesund- und Krankheit gelegt. Es ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass diese Mikroflora einerseits ein komplexes und dynamisches Ökosystem bildet, dessen Populationen nicht nur untereinander kommunizieren und interagieren können, sondern auch in intensiven, direkten Wechselwirkungen mit dem Organismus stehen. Diese Interaktionen sind für die Gesundheit des Menschen lebenswichtig, denn eine intakte Flora verhindert nicht nur die Zunahme unerwünschter Bakterienpopulationen und damit das Entstehen von Krankheiten, sondern beeinflusst zudem die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des assoziierten Immunsystems und damit den Erhalt der Gesundheit.

Die pathologische Entgleisung des mikrobiologischen Gleichgewichts, zum Beispiel in der Mundhöhle, wird heute einem multifaktoriellen Geschehen im Mikrobiom, moderiert über bakterielles Quorum-Sensing mit entsprechender Kommunikation und Kooperation und ggf. Änderung/Anpassung des Phänotyps der Spezies zugeschrieben. Bei entsprechender lokaler Schwächung der Abwehrlage oder anderen begünstigenden Faktoren kann damit die Keimaktivität und – pathogenität durch die Bakterien selbst entscheidend manipuliert werden, was letztlich zu einer akuten Entzündung führt.

Klassische antibiotische Therapien stoßen heute oft an ihre Grenzen, Multiresistenzen sind sprichwörtlich „in aller Munde“. In vielen Fällen erscheint es daher sinnvoll, statt Eradikationsstrategien die bakterielle Besiedlung im Biofilm so zu kontrollieren, dass das „aktive“ Quorum Sensing unterbrochen wird und sich somit wieder ein physiologisches Mundmilieu ausbilden kann, die vielfach chronische Erkrankung somit minimalinvasiv behandelt wird.

Priv.-Doz. Dr. J. Neugebauer

24.01.2020

Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen, FRCS (London)

24.01.2020

Prof. Dr. Fouad Khoury

24.01.2020

Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig

24.01.2020

Prof. Dr. Dr. Christian Walter

24.01.2020

Priv-Doz. Dr. Christian Graetz

24.01.2020

Ein starkes Ergebnis

07.01.2020
„Ihre Meinung ist uns wichtig!“ – unter diesem Motto fragte der BDIZ EDI die Mitglieder nach ihrer Bewertung der Verbandsarbeit.

Satzung des BDIZ EDI

03.07.2019
Hier finden Sie die Satzung des Bundesverbandes der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V.

BDIZ EDI konkret 2/2019

26.06.2019
Das BDIZ EDI konkret 2/2019 ist jetzt online! Im Fokus: die Möglichkeiten der zahnärztlichen Berufsausübung. Zwischen Einzelpraxis und fremdinvestorengeführte Z-MVZ gibt es Leben! Schwerpunktteil: Knochen- und Weichgewebemanagement mit PRO UND KONTRA zu kurzen versus langen Implantaten

Kombinationskurs DVT / Strahlenschutz

Besprechung Röntgenbild mit Patientin
08.05.2019
Der BDIZ EDI bietet wieder einen Spezialkurs zum Erwerb der Fachkunde für DVT und zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in Kombination an.