Ein Begriff dominiert die gesellschaftspolitische Debatte in diesen Tagen: „Verhältnismäßigkeit“. Die hohe Ansteckungsgefahr durch COVID-19 und die gesundheitlichen, ja tödlichen Folgen der Viruserkrankung lehren uns, das Wort neu zu buchstabieren. Die Anwendung staatlicher Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie zeigt, in welchem Dilemma sich die staatlichen Gewalten bei der Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit befinden.  

Eine Betrachtung von RA Peter Knüpper aus München.