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Priv-Doz. Dr. Christian Graetz

OA und Leiter des Funktionsbereiches Parodontologie in der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Abstract

Periimplantitis – Risikoerhöhung durch bestehende Parodontalerkrankungen

Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei Parodontitis um eine orale biofilmassozierte Entzündungserkrankung multifaktorieller Genese, welche nach neuer internationaler Klassifikation klar von periimplantären Erkrankungen abzugrenzen ist. Dies verwundert auf den ersten Blick, da beide Erkrankungen deutliche Parallelen aufweisen, wie beispielweise gleiche ätiologisch relevante Risikofaktoren.

Obwohl sich die deutsche Mundgesundheit positiv entwickelt, besteht hierzulande aber immer noch ein sehr hoher Bedarf an behandlungsbedürftigen Parodontitiden. Andererseits weisen trotz primär hoher Erfolgsraten mit zunehmender Verbreitung der dentalen Implantate auch diese erhöhte Misserfolgsraten auf, wobei neben iatrogen verursachten Komplikationen vor allem die periimplantären Erkrankungen ursächlich beschrieben werden. Es drängt sich die Frage auf, ob die natürliche Dentition eine „Infektionsquelle“ für periimplantäre Erkrankungen darstellt? In Studien wurde ein deutlich erhöhtes Risiko für Periimplantitis sowohl für Patienten mit bestehender Parodontitis als auch für Patienten mit Parodontitis in der Historie identifiziert. Somit kann die Frage doch eigentlich als beantwortet betrachtet werden: Parodontitis ist ein signifikanter Risikofaktor für periimplantäre Infektionen und jegliche parodontale Erkrankung muss vor dentaler Implantation erfolgreich behandelt werden!

Aber ist es wirklich so einfach? Leider nein, denn die Prävention und Therapie parodontaler Erkrankungen stellt die zahnärztliche Praxis regelmäßig vor therapeutische Herausforderungen. Trotzdem beschreibt die Wissenschaft erstrebenswerte Erfolge für Zahn- und Implantaterhalt in Langzeitstudien. Der Vortrag soll Anregungen geben, wie mit der Kombination aus derzeitiger wissenschaftlicher Evidenz zu gemeinsamen Risikofaktoren beider Erkrankungen aber auch der eigenen Behandlungserfahrung ein optimales Ergebnis mit langfristigem Therapieerfolg erreichbar ist.

Priv.-Doz. Dr. J. Neugebauer

24.01.2020

Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen, FRCS (London)

24.01.2020

Prof. Dr. Fouad Khoury

24.01.2020

Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig

24.01.2020

Prof. Dr. Dr. Christian Walter

24.01.2020

Dr. Ing. Zahnarzt Freimut Vizethum

24.01.2020

Ein starkes Ergebnis

07.01.2020
„Ihre Meinung ist uns wichtig!“ – unter diesem Motto fragte der BDIZ EDI die Mitglieder nach ihrer Bewertung der Verbandsarbeit.

Satzung des BDIZ EDI

03.07.2019
Hier finden Sie die Satzung des Bundesverbandes der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V.

BDIZ EDI konkret 2/2019

26.06.2019
Das BDIZ EDI konkret 2/2019 ist jetzt online! Im Fokus: die Möglichkeiten der zahnärztlichen Berufsausübung. Zwischen Einzelpraxis und fremdinvestorengeführte Z-MVZ gibt es Leben! Schwerpunktteil: Knochen- und Weichgewebemanagement mit PRO UND KONTRA zu kurzen versus langen Implantaten

Kombinationskurs DVT / Strahlenschutz

Besprechung Röntgenbild mit Patientin
08.05.2019
Der BDIZ EDI bietet wieder einen Spezialkurs zum Erwerb der Fachkunde für DVT und zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in Kombination an.