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Priv.-Doz. Dr. J. Neugebauer

Landsberg am Lech

Abstract

Individuelles Implantat-Recall zur Vermeidung der Periimplantitis

Zur Sicherung des Langzeiterfolges von Implantaten ist ein individuelles Recall notwendig. Die Definition des Umfangs des Recalls orientiert sich an den patientenspezifischen Faktoren, die zum Zahnverlust geführt haben und welche Maßnahmen notwendig waren, um die Implantattherapie zu erreichen. Besonders bei zementierten Versorgungen sollte relativ zeitnah nach der Eingliederung eine Kontrolle erfolgen, um evtl. verbliebene Zementreste zu erkennen und eine mögliche Zementitis zu verhindern.

Im weiteren Verlauf ist das Recall erforderlich, um eine funktionelle Fehlbelastung frühzeitig zu erkennen und neben den periimplantären auch die parodontalen Befunde zu kontrollieren. Demensprechend ist das Recallintervall bei Patienten mit einer nicht optimalen Mundhygiene oder bei Rauchern, enger zu definieren.

Auch bei Patienten nach erfolgter Kieferkammrekonstruktion, besonders wenn diese nicht mit autologen Techniken erfolgt ist, gilt ein engeres Recall. Bei den Recallsitzungen sollte bei auffälligen Befunden und nicht erklärlichen tiefen Sondierungsbefunden eine indikationsspezifische Röntgenkontrolle erfolgen. Für die Routine bei symptomlosen Befunden ist eine radiologische Kontrolle in den ersten Jahren jährlich ausreichend. Nach einem mehrjährigen unauffälligen Recall kann das Intervall vergrößert werden. Da aber immer wieder es zu einer spontanen Veränderung des periimplantären Knochenniveaus kommen kann, sollte auf eine zweijährige Röntgenkontrolle nicht verzichtet werden.

Im Rahmen des Recall ist neben der Reinigung der Suprastruktur auch die Instruktion zur Stabilisierung oder Optimierung der Mundhygienemaßnahmen sinnvoll. Je nach Befunden sind dann auch Maßnahmen zur Etablierung eines physiologischen bakteriellen Mundmilieus notwendig, die mit antibakteriellen Maßnahmen wie zum Beispiel der Photodynamischen Therapie erfolgen kann.

Durch ein individuelles Implantat-Recall, das in einem Intervall von 3 Monaten bis zu einem Jahr definiert wird, kann die Überlebensrate der Implantatversorgungen erhöht und mögliche Risikofaktoren für mögliche systemische Erkrankungen reduziert werden.

Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen, FRCS (London)

24.01.2020

Prof. Dr. Fouad Khoury

24.01.2020

Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig

24.01.2020

Prof. Dr. Dr. Christian Walter

24.01.2020

Priv-Doz. Dr. Christian Graetz

24.01.2020

Dr. Ing. Zahnarzt Freimut Vizethum

24.01.2020

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